Hier kommt dein Februar-Brief von Giulia!
1. Februar 2026
Du Liebe
Eigentlich dachte ich, dass ich dir aus den Skiferien schreiben werde. Doch irgendwie wurde nichts aus diesen Ferien.
Ich war unentschlossen. Lustlos.
Der ewige Hochnebel nimmt mir irgendwie die Perspektive.
Auf Schnee habe ich keine Lust mehr, und aus Frust einfach irgendwohin fliegen will ich auch nicht.
Wohin auch?
Und so fühlt sich der Februar nun an wie ein Monat, den ich einfach irgendwie überstehen muss.
Vielleicht kennst du das. Man wartet auf den Frühling.
Auf Licht. Auf Bewegung. Auf dieses Gefühl, dass alles wieder leichter wird.
Der Februar hat 28 Tage.
28 Tage, die jeden Tag ein bisschen länger werden.
28 Tage Lebenszeit, die eigentlich mit Freude gelebt werden möchten.
Ich habe mich gefragt, wie es wäre, wenn ich diese 28 Tage nicht mit Warten verbringen würde.
Wenn ich diese 28 Tage nicht einfach nur aushalten, sondern sie ganz bewusst wahrnehmen, geniessen und leben würde.
Nicht so wie früher.
Nicht mit Skiferien, Après-Ski und 4-Gang-Menü jeden Abend.
Sondern so, wie es jetzt richtig ist für mich.
Vielleicht ist dieser Februar leiser. Grauer. Langsamer.
Vielleicht braucht er keine grossen Höhepunkte, sondern kleine Winter-Momente, die guttun.
Ein Winter-Essen. Ein Schoggi-Kuchen mit Schlagrahm.
Ein Winter-Spaziergang über dem Nebelmeer.
Ein Winter-Strickprojekt, das fertig werden will.
Ein Winter-Buch, das noch gelesen werden möchte.
Etwas, das nur dem Winter gehört.
Ich habe das Gefühl, dass ich so den Februar als Abschluss des Winters geniessen könnte.
Auf meine Art. In meinem Tempo.
Ich bin gespannt, was du in diesem Monat für dich entdeckst.
Herzlich,
Giulia