Andrea Pucher

Weil gesund älter werden mehr bedeutet, als einfach nur fit zu sein.

Hoi, ich bin Andrea

1968 wurde ich als Tochter einer Gymnastiklehrerin geboren. Bewegung gehörte also irgendwie schon immer zu meinem Leben – obwohl ich selbst kein besonders sportliches Kind war. Schulturnen fand ich schlimm, und weder im Ballett noch im Eiskunstlaufen oder Tennis entwickelte ich den Ehrgeiz, besonders gut werden zu wollen.

Was mich stattdessen faszinierte, war der menschliche Körper: Wie funktioniert er? Was hält ihn gesund? Und wie schaffen wir es, Bewegung so in unser Leben einzubauen, dass sie uns langfristig guttut?

Mit 30 wurde mir nach einer grossen Knieoperation noch etwas anderes klar: Gesundheit und Wohlbefinden sind keine Zustände. Es gibt gute Phasen und schlechte, manchmal verändern sie sich langsam, manchmal schlagartig.

Genau deshalb geht es mir beim Training nicht um Perfektion. Sondern darum, mit dem Körper zu arbeiten, den wir heute haben – und das zu stärken, was wir selbst beeinflussen können.

Über 35 Jahre Bewegung und Gesundheit

Ich arbeite seit über 35 Jahren als Bewegungs- und Gesundheitstrainerin. In dieser Zeit sind mehr als 60 Aus- und Weiterbildungen zusammengekommen – unter anderem in Bewegungspädagogik, Personaltraining, Medizinischer Trainingstherapie (MTT), BeBo-Beckenbodenkursleitung, Pilates und Erwachsenensport.

Viel wichtiger als die Zahl der Diplome ist mir aber, was davon bei dir ankommt: verständliches Wissen, sinnvolles Training und Möglichkeiten, die sich in deinen Alltag integrieren lassen.

Ich bin Mitglied im Berufsverband BGB Schweiz und als Kursanbieterin krankenkassenanerkannt.

Meine Kundinnen und Kunden begleite ich im persönlichen Training und in Gruppen. Dabei geht es mir nicht darum, dem Älterwerden hinterherzulaufen oder so zu tun, als könnten wir alles beeinflussen.

Aber wir können einiges dafür tun, möglichst lange beweglich, kräftig, sicher und selbständig zu bleiben.

Vom Gymnastikstudio ins Wohnzimmer

2009 übernahm ich das Gymnastikstudio meiner Mutter. Viele Jahre unterrichtete ich dort meine Kundinnen und Kunden vor Ort – bis die Pandemie 2020 plötzlich alles veränderte.

Schon während des ersten Lockdowns begann ich, online zu unterrichten. Was zunächst eine Notlösung war, funktionierte erstaunlich gut. Wir konnten gemeinsam trainieren, obwohl jede und jeder zu Hause war.

Ende März 2021 schloss das Studio nach 28 Jahren seine Türen.

Das war das Ende eines langen Kapitels – und gleichzeitig der Anfang eines neuen.

Ich blieb beim Online-Training. Nicht, weil digital grundsätzlich besser ist als ein Training vor Ort, sondern weil ich erlebt habe, wie gut es sich in den Alltag integrieren lässt. Kein Anfahrtsweg, keine Garderobe, kein zusätzlicher Termin ausser Haus – und trotzdem ein fixer Zeitpunkt, eine Gruppe und jemand, der dich erwartet.

Heute lebe ich mit meinem Mann, unseren Hunden und Katzen in den Bündner Bergen und unterrichte von hier aus Frauen und Männer, die an ganz unterschiedlichen Orten leben. 

Vieles hat sich seit meinen ersten Berufsjahren verändert. Und Mitte 50 noch einmal ganz neue, digitale Wege einzuschlagen, brauchte ziemlich viel Mut.

Doch wie ich selbst immer wieder sage: Es lohnt sich, dranzubleiben!